Sara Menzel-Berger

März 8, 2021

Neulich war ich bei Susanne Speer zum “Mutmach-Interview” eingeladen. Es ging darum, das vergangene Jahr, revue passieren zu lassen und aus den Veränderungen und Herausforderungen neue Kraft und Mut zu schöpfen.
Denn in den meisten Fällen kann man in Zeiten der Veränderung auch etwas Gutes für sich selbst entdecken.

Susanne ist Designerin, Expertin für Bildbearbeitung, Visualisierungs-Coach und eine sehr liebe Kooperationspartner*in von mir. Ich habe mich total gefreut, dass ich ein zweites Mal zu einem Interview eingeladen wurde. Es ist ein Rückblick auf meine Vorsätze aus dem letzten Jahr geworden und darauf, wie ich sie umgesetzt habe.

Susanne: Letztes Jahr hast du mir erzählt, dass du einen “pay what you want” Shop auf die Beine stellen möchtest. Wie sieht es damit jetzt aus?

Sara: Durch Corona ist bei mir der Plan gereift, einen eigenen Shop aufzumachen und der Lockdown hat die Idee, die ich erst in ein paar Jahren verwirklichen wollte, beschleunigt. Als Zahlungskonzept habe ich “pay what you want” umgesetzt, das vor allem aus dem amerikanischem Raum bekannt ist.  Das bedeutet, man zahlt so viel für ein Produkt - in meinem Fall die Onlinekurse - wie man kann und möchte.

Susanne: Das Prinzip ist mir aus dem Kunst und Design Bereich bekannt. Da gibt es Vorlagen, die man sich herunterladen kann. Das preisliche Minimum ist da zum Beispiel 1$, aber man kann auch 100$ geben. Gibst du auch eine Preisempfehlung?

Sara: Ich schreibe den Preis als Empfehlung dazu. Am Anfang hatte ich keine Preisempfehlung damit meine Kund*innen frei wählen können. Dann habe ich aber sehr viele Kund*innen gehabt, die mich angeschrieben haben, weil sie keine Ahnung hatten, wie viel sie mir geben sollten. Jetzt schreibe ich, was der Kurs für mich wert ist, was als Richtwert dienen soll. Aber Kund*innen können mir auch gerne weniger geben. Das ist kein Problem für mich, denn die meisten haben weiterhin eher Angst, dass sie zu wenig bezahlen. Ich bin mit den Kursen und dem Geschäftsmodell sehr zufrieden. Nicht jede Kund*in kann und will sich einen teuren Kurs leisten. Die Kund*innen und Unternehmen, die es sich leisten können und auch mehr bezahlen, gleichen die geringeren Beträge aus. Gerade jetzt ist es wichtig, dass Unternehmer*innen die Möglichkeit haben mit ihrem Business online zu gehen, weil viele diesen Schritt zur Zeit einfach machen müssen. Da finde ich es gut, wenn sie sich die Kurse auch leisten können. Die meisten sind Anfänger*innen und brauchen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, der sie folgen können. Dafür gibt es Produkte, wie zum Beispiel meinen Adventskalender.

Susanne: Du hast in deinem Adventskalender jeden Tag ein Plugin vorgestellt und wer selbst eine WordPress Seite hat, der weiß, dass die Suche nach Plugins viel Zeit kosten kann und manchmal auch zu unvorhersehbaren Folgen führen kann, wenn man es eilig hat und einfach irgendetwas installiert. Da ist es dann gut, wenn man so eine Anleitung hat, mit der dann alles richtig läuft.
Das heißt also, die Resonanz ist gut. Hast du dir das so vorgestellt? Bist du zufrieden damit?

Sara: Ich bin sehr zufrieden damit. Das ist auch der Grund warum ich den Shop weiter ausbaue und weitere Kurse dazukommen werden. Bis jetzt ist es ein sehr gelungenes Experiment. Mal schauen, ob es dann in einem Jahr noch immer so ist. Ich habe mir 18 Monate Zeit gegeben, um mit dem Konzept Erfolg zu haben. Zur Zeit steht alles dafür, dass es mit den Kursen so weitergehen kann.

Susanne: Es ist ja ein großer Unterschied, ob man einen Gruppenkurs begleitet oder einen Selbstlernkurs anbietet. Oft ist es nicht so einfach sich etwas selbst beizubringen. Weißt du, ob deine Kunden nach einem Selbstlernkurs auch andere deiner Produkte kaufen? Nehmen sie auch deine Beratung in Anspruch?

Sara: Das eher weniger. Es ist eher so, dass, wenn sie Selbstlernkurse kaufen, es auch selbst lernen und können möchten. Es kommt manchmal vor, dass jemand sich alles einmal anschauen möchte und es danach auslagert, aber in der Regel ist es eher so, dass Kunden es entweder selbst machen wollen oder die Arbeit direkt auslagern und ganz an mich abgeben.

Susanne: Du sagst, du hast dir 18 Monate Zeit gegeben. Worum geht es da? Geht es um Rentabilität oder geht es darum es so weit wie möglich auszubauen und eine passive Einkommensquelle zu schaffen?

Sara: Zum einen geht es mir darum, eine neue Einkommensquelle zu schaffen. Zum anderen geht es mir aber auch darum, ob mir das Konzept nach 18 Monaten noch Spaß macht und ob es noch zu mir passt. Dass sich das so positiv entwickelt und so einen Anklang findet, dass sogar Zeitungen darüber schreiben, hätte ich mir vorher nicht vorgestellt.

Susanne: Ja, das habe ich gesehen. In Österreich bist du schon in diversen Medien aufgetaucht. In Deutschland auch schon?

Sara: Nein, dort hat es noch nicht geklappt, aber das ist der nächste Schritt.

Susanne: Wir arbeiten dran 🙂
Du sagst “ob das noch zu dir passt”… Es ist ja der Traum von jedem, der versucht online sein Geld zu verdienen, “passives Einkommen” zu schaffen, das ja zunächst mal gar nicht so passiv ist, weil verdammt viel Arbeit in diesen Kursen steckt. Ich habe selbst auch ein paar Kurse gebaut und keiner von denen war dann wirklich rentabel.

Sara: Ja, mit passiven Einkommen ist das so eine Sache… Zum Einen braucht es da unglaublich viel Traffic und zum Anderen muss man da genau den Nerv seiner Zielgruppe treffen. Was bei mir nämlich als Faktor dazukommt ist, dass sich technische Systeme immer weiterentwickeln. Ich muss also auch die Zeit einrechnen, um die Kurse aktuell zu halten. Deshalb ist für mich passives Einkommen unrealistisch, weil ich immer wieder Zeit investieren muss. In anderen Bereichen, wenn man “Evergreen” Content hat, der sich wirklich nicht verändert, dann kann man das einmal vermitteln und dann so belassen. Das funktioniert bei mir nicht.

Susanne: Bei dir verändert sich alles ständig. Der SEO Bereich verändert sich. Google macht immer wieder etwas Neues. Es kommt neue Technik, neue Plugins, neue Updates. Alles verändert sich.
Du hast ja eben auch gesagt, du brauchst viel Traffic. Was hast du denn da schon hinein gesteckt, an Werbung etc., um deine Kurse an den Mann und die Frau zu bringen? Hast du Social Media Posts, Newsletter, Blog vermehrt gemacht oder bist du in deinem Rhythmus geblieben?

Sara: Bei mir ist es so, dass ich mir gesagt habe, ich will jetzt diesem Bereich ganz besondere Aufmerksamkeit schenken und habe dann entsprechende Maßnahmen gesetzt. Ich habe im “eins zu eins” zurückgeschraubt und vieles an meinen Mitarbeiter abgegeben. Einige Projekte habe ich auslaufen lassen und keine neuen angenommen. Es sind also viele Faktoren, wo ich mir die Zeit freigemacht habe, um Zeit für diese To-Dos zu haben. Ich habe zum Beispiel jeden Freitag einen Tag, an dem ich nur für mein eigenes Unternehmen arbeite. Da geht es auch darum Strategien zu entwickeln und den Weg im Blick zu behalten. Ich schreibe wieder regelmäßig Blogartikel und Newsletter. Was neu für mich ist, ist die Presse-Arbeit. Das habe ich davor gar nicht gemacht. Das hat mehrere Mastermind-Sessions gebraucht, um mich zu überwinden, diese E-Mails zu schreiben.

Susanne: Ja, viele vergessen, was man an Zeit in Marketing stecken muss. Aber erzähl mir mehr über deine Presse-Arbeit. Was heißt, es hat dich Überwindung gekostet, diese E-Mails zu schreiben?

Sara: Wenn mir etwas zu groß wird, dann habe ich Sorge es nicht mehr halten zu können. Ich brauche da ganz viel Zuspruch von außen, um mich das zu trauen. Da kommt dann bei mir ganz stark das Imposter Syndrom durch, wo ich mir denke, “Oh Gott, ich kann das alles nicht!”. Gerade das “nach außen gehen” - also mich zu zeigen - kostet mich total viel Überwindung. Meine Seite oder auch meine Gruppe auf Facebook zu betreuen ist kein Problem mehr, da fühle ich mich inzwischen zu Hause. Aber bei den Facebook Werbeanzeigen bin ich froh, dass Frauke das für mich übernimmt. Ich tue mir leicht mit allem was mir bekannt ist, Neues in dieser Richtung fällt mir sehr schwer.

Susanne: Ich habe da auch immer wieder Probleme damit. Gerade der eigene Perfektionismus kann einen da immer wieder verunsichern. Am Ende geht es darum, es trotz Unsicherheiten zu machen. Hut ab!
Du hast gerade auch die Mastermind Sessions angesprochen. Würdest du sagen, dass deine Masterminds dir eine große Hilfe sind, wenn es darum geht, deinen Kopf aus dem Sand zu ziehen und dich zu überwinden?

Sara: Die haben einen riesigen Anteil! Ohne Masterminds wäre ich nicht einmal in der Nähe des Erfolgs, den ich jetzt habe. Diese Masterminds sind zum einen so wertvoll, weil mir diese Unternehmer*innen in gewissen Bereichen um Längen voraus sind. Also muss ich gewisse Fehler nicht machen, die andere schon gemacht haben. Zum anderen helfen sie mir dabei, meine Marke zu stärken. Gerade Benita mit ihrem “Abenteuer Wunschbusiness” zeigt mir, dass es oft notwendig ist die “Rosenhecke” zu schneiden und dadurch zu sehen, wo der eigene Fokus liegt oder liegen sollte. Das tut dann weh. Aber durch diese Phasen begleitet zu werden, ist unglaublich wertvoll und wichtig. Deshalb kann ich mir mein Business ohne Masterminds einfach nicht mehr vorstellen.

Susanne: Mir geht es da ganz ähnlich. Was für mich noch dazukommt ist, dass es bei unserer Mastermind auch keine Branchendopplung gibt. So können wir uns wunderbar übergreifend unterhalten und es kommen oft Ideen dazu, auf die man selbst und auch im Gespräch mit Branchenkollegen nicht gekommen wäre.

Sara: Vor allem, weil es auch so viele verschiedene Ideen und Zugänge gibt. In der eigenen Branche machen Leute, auch wenn sich die Details unterscheiden, ihre Sache doch recht ähnlich. Wenn man aber übergreifend diskutiert, kommen so viele andere Ideen dazu, weil andere Branchen einfach anders arbeiten und auch mit anderen Problemen konfrontiert sind, die dann wunderbare Inputs für die eigenen Herausforderungen liefern können.

Susanne: Wir wollen auch noch ein bisschen darüber reden, was du sonst noch alles im letzten Jahr erreicht hast. Als wir letztes Jahr gesprochen haben, da hast du noch keinen Mitarbeiter gehabt und mittlerweile lagerst du Dinge aus. Du warst eine Einzelunternehmerin und bist jetzt Arbeitgeberin. Das ist ein wichtiger Schritt und eine große Herausforderung. Was war das Schwerste an diesem Schritt?

Sara: Das Schwerste für mich war, Vertrauen zu haben, dass er meine Aufgaben erledigen kann. Ich habe eine ganz spezielle Vorstellung, wie Aufgaben erledigt werden sollten und da war es ein schwerer Schritt loszulassen und zu azeptieren, dass wir bei Aufgaben unterschiedlich denken und eine unterschiedliche Herangehensweise haben. Ich musste dazu übergehen, ergebnisorientiert zu denken und den Weg zum Ergebnis meinem Mitarbeiter zu überlassen. Jetzt sage ich: “Mach mal. Schau, dass du zu dem Ergebnis kommst und dann schauen wir uns deinen Weg an und überlegen, wo wir noch optimieren können.” Das war für mich nicht einfach und ich musste da langsam Vertrauen aufbauen.

Ich habe zunächst als Freelancer mit ihm zusammengearbeitet, um zu sehen, ob die Zusammenarbeit für uns beide überhaupt passen kann. Besonders die Kommunikation ist etwas, woran man sehr bewusst arbeiten muss. Was mir noch immer passiert, ist bei Aufgaben zu wenig Kontext zu geben, wodurch immer wieder Verwirrung und Missverständnisse entstehen, weil für mich manche Prozesse selbstverständlich sind, die für einen Außenstehenden nicht schlüssig sind. Da arbeiten wir momentan gezielt daran Checklisten zu entwickeln, die allgemein verständlich sind und genug Informationen enthalten.

Susanne: Kommt es da auch vor, dass du deine Prozesse nochmal überdenkst und veränderst?

Sara: Ja, auf alle Fälle. Mein Mitarbeiter hat einen ganz anderen Kontext als ich. Wir haben uns über ein Projekt kennen gelernt, wo er eigentlich Kunde war und ich ihm Anleitung gegeben habe. Ihm hat das dann aber total Spaß gemacht und er hat mir angeboten, für mich zu arbeiten. Das bringt mir den Vorteil, dass ich ihm meine Strukturen gezeigt habe und er nach meinen Strukturen arbeitet. Dazu kommt, dass er immer Feedback gibt, was mir weiterhilft, weil er nicht einfach stur die Schritte abarbeitet, sondern mitdenkt. Dadurch können wir meine Prozesse und Strukturen gemeinsam verbessern. Ich bin wirklich froh, dass mein erster Mitarbeiter so aufgeschlossen ist und viel Hausverstand mitbringt.

Susanne: Was würdest du jemandem als Tipp mitgeben, der darüber nachdenkt, Dinge auszulagern?

Sara: Ich würde mit einem Testprojekt und einem Freelancer anfangen, damit ich sehe, ob wir zusammen passen. Mir ist auch eine Wertschätzung füreinander wichtig. Ich spreche gerne Lob aus, wenn eine Aufgabe gut erledigt wird und bedanke mich dafür. Mir ist das auch umgekehrt wichtig. Es gibt Menschen, die das zum Beispiel sehr viel weniger brauchen. Mein Mitarbeiter und ich haben viele Überschneidungen in unseren Ansichten, zum Beispiel auch darin, was wir für gut erachten und was für uns moralisch gar nicht geht. Da ist es mir wichtig, dass die Werte und die alltägliche Kommunikation passen, weil nur dann eine dauerhafte Zusammenarbeit für mich in Frage kommen kann. Da ist ein Testprojekt sehr hilfreich.

Susanne: Das heißt, bis auf die Einschränkungen von außen, war das für dich doch ein ganz gutes Jahr?

Sara: Ja, aber sehr anstrengend, weil ich auch den Fehler gemacht habe Urlaub zu streichen, was ich dieses Jahr nicht machen möchte. Es ist sehr wichtig zwischendurch Auszeiten zu nehmen.

Susanne: Das ist mir tatsächlich auch so gegangen. Für mich sind dann noch einige Dinge dazugekommen, aber dieses “nicht hinaus können” ist vielfach auch einfach nur gefühlt. A uch wenn man nicht in den Biergarten, ins Theater oder ins Kino gehen kann, kann man trotzdem eine Auszeit nehmen, selbst wenn es eine einwöchige Netflix-Session ist.

Sara: Ja, einfach mal das Büro eine Woche zusperren und nicht daran denken. Das ist sehr wichtig. Vor allem wird man schnell sehen, dass nichts Schlimmes passiert, wenn man einmal ein paar Tage keine E-Mails liest. Wenn es tatsächlich einmal brennt und eine Webseite nicht mehr funktioniert, haben meine Kund*innen auch andere Wege mich zu erreichen. Auch hier habe ich durch meinen Mitarbeiter gelernt, nicht dauerhaft erreichbar sein zu müssen. Das ist eine extreme Erleichterung. Früher hatte ich das Gefühl, die ganze Zeit da sein zu müssen. Das fällt jetzt weg und tut total gut.

Susanne: Wenn du an deine neuen Routinen aus dem Lockdown denkst: was würdest du beibehalten, auch wenn alles wieder öffnet?

Sara: Damit tue ich mir jetzt ehrlich gesagt schwer, weil ich mir da vor dem Lockdown eine Routine zurechtgelegt habe, die für mich passt. In dieser Routine waren auch Dinge wie Sport und Freizeit fix eingeplant, was ich jetzt vermisse. Ich denke also nicht, dass ich für meine tägliche Routine etwas mitnehmen möchte. Das Einzige, das ich weiterhin machen werde, und das ich vor dem Lockdown nicht getan habe, ist, jedes Wochenende wandern zu gehen. Das tut mir einfach gut.

Susanne: Also vermisst du deine alte Zeiteinteilung und möchtest wieder zurück. Du hast mehr gearbeitet als du unter normalen Bedingungen hättest und das kann ich nachvollziehen. Der Schreibtisch steht einfach da und dann arbeitet man eben. Was sich für mich verändert hat ist, dass ich jetzt genauer schaue welche Kontakte ich pflege und wie ich sie pflege. Das werde ich wohl beibehalten. Extreme bringen manche Leute dazu, ins Gegenextrem zu fallen und das muss nicht immer gut sein.
Du hast ja eine Blogparade ausgerufen und wenn ich mir da den Titel anschaue, dann sehe ich da auch gleich die langen roten Zöpfe von Pippi Langstrumpf vor mir. Was hat es mit deiner Blogparade auf sich?

Sara: Es gibt immer wieder Zeiten, wo ich einen Durchhänger habe. Das ist nicht zu vermeiden, das gehört dazu. Was mir aber wichtig ist, ist, dass man sich aus diesen Löchern wieder herauszieht. Mir hilft dabei mein mein “Warum”. Deshalb sage ich in der Blogparade, “wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt”, weil ich in diesem Jahr gemerkt habe, dass aus all den erzwungenen Veränderungen auch positive Dinge entstehen können.
Bei mir hat sich ergeben, dass ich delegieren kann, dass ich einen Mitarbeiter habe, dass ich einen Onlineshop habe. Das sind alles Dinge, die ich ohne dieses Jahr nie so schnell umgesetzt hätte. Das zeigt mir, dass aus jeder Situation etwas Positives entstehen kann. Und dazu möchte ich mit meiner Blogparade ermutigen.

Susanne: Die Antwort nach dem “Warum” kann ja sehr unterschiedlich sein. Für mich ist das eine Sache der Vision. Tatsächlich ist konkretes Planen momentan nur sehr grobmaschig möglich, was aber geht, ist den Blick mal darüber hinweg schweifen zu lassen und in einer Vision in die Zukunft zu blicken. Wir haben eine Ausnahmesituation und es gibt kein “Normal” mehr. Auch wird das “Normal” danach nicht mehr so aussehen wie das “Normal” davor. Wir müssen einfach positiv in die Zukunft blicken, optimistisch bleiben und gespannt sein, was sich neues entwickelt.
Dazu noch eine Frage an dich: Was denkst du, wird 2021 für dich bringen?

Sara: Ich hoffe, dass im Sommer Reisen wieder möglich ist und ich mit meinem Mann endlich die Berlin-Hamburg Reise machen kann, die wir uns seit Jahren vornehmen.  Was es noch bringen wird, sind viele Onlinekurse, die alle schon in den Startlöchern stehen. Und im Hintergrund ist noch sehr viel in Planung, über das ich aber noch nachdenken muss, bevor ich es öffentlich mache… 🙂


Wenn du gerne mehr über Susanne und ihre großartige Arbeite erfahren möchtest, dann schau dir ihren Blog und ihren YouTube-Kanal an.

Ich hoffe, dass wir auch dir ein bisschen Mut und Optimismus mitgeben konnten. Schreib mir gerne auch deine Erfahrungen, Pläne und Hoffnungen in einen Kommentar. Ich freue mich von dir zu lesen!

Herzlichst,
Sara

Über die Autor*in

Sara Menzel-Berger

Sara Menzel-Berger ist als Technikelfe für WordPress-Webseiten unterwegs. Wenn sie nicht gerade Kund*innen dabei begleitet durch den Technik-Dschungel zu finden, geht sie gerne wandern, ist begeisterte Teetrinkerin und spielt mit Leidenschaft Assassins Creed.

Weitere Blogartikel zu ähnlichen Themen

Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt – Das war die Blogparade

Mehr lesen ...

Blogparade | „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“

Mehr lesen ...
{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

5 Plugins, die Deine WordPress-Webseite 
unbedingt haben muss

kostenloser E-Mail-Minikurs
>