Mai 8, 2020

Wie bin ich zu dem Pay What you want Konzept gekommen?

Das war Zufall. Letzten Dezember habe ich einen WordPress-Plugin-Adventkalender gestaltet - weil mich die Idee begeistert hat, weil ich Feuer und Flamme dafür war.

Was ich nicht bedacht hatte ist, dass meine Teilnehmer*innen vielleicht gerne länger Zugang hätten als nur einen speziellen Tag. Ein Adventkalender war für mich das Konzept es gibt eine "Süßigkeit" pro Tag  und dann ist die Süßigkeit aufgegessen.

Im Onlinebereich ist es ja sehr üblich vorher etwas kostenlos anzubieten und dann hinterher ein Paket zu verkaufen, damit man länger Zugang hat. Und ich habe ja eigentlich schon so viel Erfahrung, dass mir dieses Konzept bekannt ist. Aber ich habe einfach darauf vergessen, weil ich so mit meiner Idee beschäftigt war. Ich habe nicht weiter gedacht als bis zu meinen "Süßigkeiten", die ich verteilen wollte.

In diesem Fall war es sehr gut, dass ich nicht alles vorgeplant hatte.

Als ich dann während dem Adventkalender tägliche Mails bekam, ob es denn den Zugang auch länger gäbe, wurde ganz anders. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass diese Impulse so wertvoll sind, dass Menschen länger Zugang dazu möchten. Für mich war es etwas, was man sich auch leicht "ergoogeln" konnte. Herrlich naiv und blauäugig - oder? Aber halt auch ein Teil von mir. Wenn die Begeisterung überschwappt dann ist es mir meistens egal, ob es marketingtechnisch "genial" durchdacht ist. Ich mache einfach.

Ein Glücksfall für mich in dieser Situation, denn ich musste mir ganz spontan etwas überlegen. Diese Impulse wollte ich aber nicht mit einem fixen Preis versehen, weil ich auch gar nicht gewusst hätte, was ich dafür nehmen soll. Und für eine eingehende Preiskalkulation hatte ich weder Zeit noch Lust.

Deshalb habe ich kurzerhand beschlossen, dass ich die Impulse gegen eine selbstgewählte Spende anbiete. Ganz egal wie hoch, jede* die spendet bekommt den Zugang. Und so bin ich zum ersten Mal in der Praxis mit "Pay What You Want" in Berührung gekommen.

Der Auslöser wirklich einen Shop nach diesem Prinzip zu gestalten kam aber erst vor einigen Wochen im Rahmen des Kurses von Benita Königbauer "Abenteuer Wunschbusiness".

Mein Warum

Benita ging mit mir auf die Suche nach meinem richtigen "Warum". Also was steckt hinter meiner Technikelfe, wieso mache ich das Ganze überhaupt? Wieso bin ich selbstständig, wieso mache ich gerade das, was ich mache?

Und das war sehr spannend. Ich habe mich wirklich gewunden und gedreht, bis ich es schließlich gefunden hatte:

Ich möchte Menschen dazu ermächtigen ihr Wunschprojekt technisch umzusetzen und in die Welt zu bringen.

Und das unabhängig davon, ob dieser Mensch gerade finanziell sehr oder weniger leistungsfähig ist. Jede* soll von mir die Möglichkeit bekommen sich strukturiertes, fundiertes Wissen aneignen zu können, egal ob sie mir dafür 1€ oder 1000€ bezahlt.

Ich glaube daran, dass wenn Menschen sich in ihren Projekten entfalten können, sie zufriedener sind. Das führt aus meiner Sicht zu mehr Gelassenheit, Freude und Glück.

Deshalb ist meine Mission so viele Projekte mit meinem Wissen zu unterstützen wie möglich. Ich liebe es zu sehen, wie Projekte entstehen und zu fliegen beginnen, weil ich dazu einen Anstupser gegeben habe. Ob das in Form einer Beratung war oder jemand durch eines meiner Webinare etwas gelernt hat, was ihr hilfreich war, ist für mich nicht ausschlaggebend. Für mich ist es erfüllend zu sehen, dass ich in irgendeiner Form Teil dieses Projekts bin.

Und genau deshalb gibt es jetzt meinen Onlineshop.

Wie mein Online-Shop-Projekt gerade entsteht

Derzeit steckt mein Onlineshop noch in den Kinderschuhen. 5 Produkte, ein paar Seiten, aber viele Gedanken dahinter. Dass ich jetzt schon mit meinem Projekt nach draußen gehe, obwohl es für mich noch komplett unfertig ist, verdanke ich dem Buch "Der Klopapierunternehmer" von Mike Michalowicz. Er beschreibt darin, dass man einfach starten soll. Das schlechtest ist, dass man nichts tut.

Deshalb gehe ich jetzt mit diesem Projekt nach außen:
- trotz dessen, dass es mir unheimlich schwer fällt meine perfektionistischen Gedanken abzuschalten.
- trotz dem Gefühl, dass ich denke, dass ja viel  zu wenig Produkte darin vorhanden sind.
- trotz der Tatsache, dass es beim Shop noch sehr viel Luft nach oben für Verbesserungen gibt.

Und auch deshalb, weil diese 5 Kurse jetzt schon Menschen weiterhelfen können. Wenn ich jetzt noch ein Jahr warte damit, bis alles perfekt ist, dann haben andere Leute ein Jahr verloren, wo sie schon lernen hätten können. Und wenn ich das innerlich "gegenrechne", dann ist für mich klar, dass dieses unfertige Projekt jetzt nach draußen darf.

Falls du übrigens Anmerkungen zu meinem Shop, Verbesserungsvorschläge oder einfach Ideen hast, dann lass es mich gerne wissen. Ich freue mich auf deine Nachricht unter: willkommen@technikelfe.com

Das "Pay What You Want"-Prinzip

Jeder Betriebswirt würde mich wahrscheinlich fragen, ob ich komplett wahnsinnig bin, mir ein Projekt ans Bein zu nageln, das so unberechenbar im Verdienst ist.
Aber genau dafür habe ich mein Warum. Ich bin mir sehr sicher, dass dieses Projekt funktionieren wird. Weil ich daran glaube. Und weil ich der Überzeugung bin, dass es super vielen Menschen helfen kann.

Nein, ich habe natürlich trotzdem keine Ahnung, ob es funktionieren wird. Ich habe keine Ahnung, ob es angenommen wird. Ich habe keine Ahnung, wie Menschen darauf reagieren werden. Aber genau das ist auch das Schöne an diesem Projekt.

Ich kann mich voll darauf einlassen, weil ich keine Erwartungen mitbringe. Ich darf mich Schritt-für-Schritt vorwärts bewegen, darf testen, darf spielen. Und das erlaube ich mir nicht wirklich oft. Ich scheue Risiken im Normalfall und hätte so ein Projekt niemals umgesetzt, wenn nicht ein ganz ganz großer Grund dahinter stehen würde. Mein "Warum gibt mir den Halt" alle diese Unsicherheiten auszuhalten.

Ja, das ist ein Projekt, das auch voll in die Hose gehen kann - ich weiß es nicht. Genau deshalb bin ich schon total gespannt, welche Rückmeldungen ich bekommen werde und wie andere Menschen mit dem Prinzip des "Pay What You Want" klarkommen werden.

Lass mich gerne wissen wie du über dieses Projekt denkst, was du für Bedenken hast, welche Fragen sich dir stellen und ob du mit diesem Konzept etwas anfangen kannst. Es würde mich wirklich sehr freuen von dir zu lesen!

Herzlichst,
Sara

PS: Falls du einen Wunsch hast, welcher Selbstlernkurs in den Onlineshop rein soll, schreib mir gerne auch deine Idee!

PPS: Hier noch der Link zum Shop: https://shop.technikelfe.com/

Über die Autor*in

Sara 

Ich heiße Sara Menzel-Berger und lebe mit meinem Mann zusammen mitten in Graz. De​n Ausblick aus unserer Wohnung auf den Schlossberg und die wunderbaren Sonnenuntergänge vor meinem Bürofenster liebe ich.Neben meiner Arbeit als Technikelfe studiere ich Philosophie, genieße lange Spaziergänge ​durch den Wald und höre so oft es nur geht meine Musical-Songs.

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    • Liebe Eva,
      ja, bauen wir gemeinsam eine „neue Welt“ 😀 – eine, die Freude macht um darin zu leben.
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      Lieben Gruß
      Sara

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