Tipp 81-103 von 101+ Tipps für den Erfolg deiner WordPress-Webseite - Technikelfe

Tipp 81-103 von 101+ Tipps für den Erfolg deiner WordPress-Webseite

Suchmaschinenoptimierung - SEO

81. Recherchiere deine Keywords

Keywords sind für die Suchmaschinenoptimierung noch immer sehr wichtig. Recherchiere deshalb die Keywords für dein Thema und finde heraus, welche Wörter sich für eine Optimierung eignen.

In diesem Blogartikel von mir findest du übrigens ein weiteres Argument dafür, wieso du dein Keyword recherchieren solltest.

82. Finde 404-Fehler heraus

Fehlerhafte Webseiten mag Google gar nicht. Wenn Seiten deiner Webseite nicht gefunden werden - es also einen 404-Fehler gibt - dann kann es sein, dass Google dich deshalb schlechter rankt. Achte deshalb darauf, dass du auf deiner Webseite möglichst wenig 404-Fehler hast.

404-Fehler herausfinden kannst du z.B. mit der Google Search Console oder mit Tools wie dem Screaming Frog SEO Spider.

83. Richte 301-Weiterleitungen ein

Wenn du einen 404-Fehler gefunden hast, dann kannst du ihn mit einer Weiterleitung beheben. Dazu gibt es verschiedene Plugins wie z.B. SEO Redirection. Wenn du Weiterleitungen lieber über die .htacess-Datei machst, gibt es hier am Blog von Jonas eine Anleitung dafür.

Achte bei diesen Weiterleitungen darauf, dass du auf eine Seite verlinkst, die etwas mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat oder ähnlich ist.

84. Stelle deine Permalinks richtig ein

Deine URLs sollen sprechend - und somit aussagekräftig - sein. Das bedeutet, dass du sie so einrichtest, dass man auch, wenn man sie zum ersten mal sieht, schon weiß worum es gehen wird.

Hier ein Beispiel einer nicht-sprechenden URL:
https://technikelfe.com/idl&789khwe34$$

Hier hingegen das Beispiel für eine eine sprechende URL:
https://technikelfe.com/webinar-thrive-architect
(Hier weißt du gleich worum es geht, ohne, dass ich einen erklärenden Text brauche oder? 🙂 ).

Das ist auch vorteilhaft für z.B. Social Media, da man gleich erkennt um welches Thema es geht. Deine Zielgruppe klickt wahrscheinlich eher auf sprechende Links, weil sie dort schon ein Bild davon haben, welches Thema sie erwartet.

85. Betreib‘ kein Keyword-Stuffing

Nur weil du ein Keyword nach dem anderen in deinen Text packst wird Google dich deswegen nicht höher ranken. Vielmehr werden deine Leser*innen solche Texte nicht mögen und deine Seite verlassen.

Stopfe deshalb nicht so viele Keywords wie möglich auf eine Seite, sondern achte darauf, dass deine Leser*in deinen Blogartikel gerne und möglichst bis zum Schluss liest.

86. Verwende die richtige Überschriften-Struktur

​Du hast bestimmt schon mal ein Buch gelesen oder? Dieses Buch hatte einen Umschlag, eine Titelseite, verschiedene Kapitel und Inhalte (hoffentlich gute ;-)).

Es hatte ​wahrscheinlich auch einen bestimmten Aufbau:

  • Der Titel des Buches k​am im gesamten Buch nur einmal vor - oder? 
  • Jedes neue Kapitel hatte eine Überschrift oder​ war zumindest ​nummeriert
  • Falls das Buch, an das du jetzt denkst, ein Sachbuch war, hatte es vermutlich auch mehrere Unterüberschriften

Und genau so wie ein Buch ist auch das H-Überschriften-System aufgebaut:

H-Überschriften Hierarchie im Vergleich mit einem Buch

Mit Überschriften unterteilst du deine Seiten und Blogartikel in sinnvolle Abschnitte. Achte dabei darauf, dass die Hierarchie dieser Überschriften stimmt.
Nutze pro Seite oder Blogartikel also zum Beispiel nur eine H1-Überschrift.

87. Gib jedem Blogartikel einen aussagekräftigen Titel

Jeder deiner Blogartikel braucht einen Titel, der die Menschen dazu motiviert sich deinen Artikel durchzulesen. Ein guter Titel enthält außerdem noch das Hauptkeyword aus deiner Recherche, die du für deinen Blogartikel durchgeführt hast.

Zur Inspiration kannst du dir hier Tipps für tolle Überschriften holen:
Chimpify - 51 Überschriften, die immer funktionieren
Seokratie - 15 Tipps für tolle Überschriften

88. Gib jeder Seite eine Beschreibung

Wenn du bei Google Suchergebnisse angezeigt bekommst, dann sind dort nicht nur die URL und ein Titel zu finden, sondern es ist dort auch immer eine Beschreibung enthalten.

Diese Beschreibung kannst du Google von deiner Webseite aus zur Verfügung stellen. Du kannst damit also den Text, den die Suchende sieht beeinflussen.

Ob Google den Text von dir dann wirklich nimmt oder nicht, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich kann dir verraten: Bei meinen Seiten nimmt Google eigentlich immer die Beschreibung, die ich zur Verfügung stelle.

Hier ein Beispiel von solch einem Suchergebnis-Text (auch 'description' genannt):

89. Verlinke auf andere Blogartikel und Seiten auf deiner eigenen Webseite

Achte bei deinen Blogartikeln darauf, dass du sie untereinander verlinkst. Du machst es damit nicht nur Google leichter, zusammengehörende Themen herauszufinden, sondern auch deine Besucher*in kann sich ganz einfach in ein Thema vertiefen, das sie gerade interessiert.

90. Verlinke auf andere relevante, zu deinem Thema passende, Blogs und Webseiten

Wenn du Blogartikel schreibst, macht es auch Sinn auf andere Blogs und Webseiten zu verlinken, die einen Teil deines Themas ausführlicher oder von einer anderen Seite behandeln. Auch das werden dir deine Nutzer*innen danken, da Weiterführungen, Tooltips oder Empfehlungen meist Gold wert sind.

91. Kontrolliere, ob deine Webseite für Mobilgeräte optimiert ist

Diesen Tipp sollte ich glaube ich bei jedem 10. Punkt erwähnen 😉
Immer wieder laufen mir nämlich Webseiten über den Weg, auf denen ich vom Handy aus nicht navigieren oder den Text lesen kann, weil er über den Rand hinaus läuft.

Checke jetzt deine Webseite mit deinem Smartphone durch und schau' mal, ob die Buttons so groß sind, dass du sie gut klicken kannst, du bei Blogartikeln die komplette Überschrift siehst oder bei deinen E-Mail-Formularen das Eintragen in die Liste auch mobil möglich ist.

92. Trage deine Webseite in die Google Search-Console ein

Die Google Search Console ist ein wichtiges Tool um zu erfahren, wie gut du bei Google gerankt bist. 

Du bekommst dort verschiedene Statistiken zur Verfügung gestellt und wenn Google einen kritischen Fehler auf deiner Webseite entdeckt wirst du darauf hingewiesen. Für mich ist die Google Search Console ein unverzichtbares Tool und ich empfehle dir, dich mit deiner Webseite dort sofort anzumelden.

93. Achte drauf, dass deine Webseite eine gute Ladezeit hat

Eine gute Ladezeit ist das A und O jeder Webseite. Deine Besucher*in will nicht 10 Sekunden darauf warten, dass die Webseite endlich geladen hat. Je länger deine Webseite zum Laden braucht, desto mehr Besucher*innen werden dir abspringen.

Testen kannst du deine Ladezeit mit dem Page Speed Tool von Pingdom.
Achte dabei aber darauf, dass du die richtige Region "Europe - Germany - Frankfurt" eingestellt hast.

94. Trag‘ dein Unternehmen bei Google ein und verknüpfe deine Webseite

Ein Google My Business-Eintrag kann dir helfen in den Suchergebnissen sichtbarer zu sein. Passt nämlich dein Unternehmensprofil zu einer Suchanfrage, dann wird es im rechten Bereich neben den Suchergebnissen angezeigt.

95. Gib‘ jedem deiner Blogbeiträge ein Beitragsbild

Beitragsbilder sind bei Blogartikel nicht nur deshalb sinnvoll, weil beim Teilen auf Social-Media dann ein Bild angezeigt wird. Sie helfen dir auch für SEO, weil du für das Beitragsbild einen alt-Text formulieren kannst und du so deine Findbarkeit auf Google unterstützen kannst.

96. Tools wie Yoast SEO können dich unterstützen

Bestimmte Plugins so wie Yoast SEO können dich unterstützen, aber sie nehmen dir nicht das Denken ab. Entscheidungen treffen musst immer noch du!

Deshalb zerstöre ich hier jetzt mal eine gängige Annahme:
Nur, weil du Yoast SEO auf deiner Webseite laufen hast, heißt das nicht, dass du gutes SEO machst!

97. Freunde dich mit Caching an

Die Erklärung von Ernesto Ruge zu Caching "Caching: Was ist was?" finde ich super. Er schreibt: "Caching ist an sich erst einmal das Zwischenspeichern von Informationen, die mehrfach genutzt werden." Danach erklärt er die verschiedenen Arten von Caching, die es gibt.

Damit du eine kleine Vorstellung davon bekommst, was Caching überhaupt bedeutet hier ein Beispiel aus dem Browser-Caching:
Wenn du zum Beispiel ein Logo auf deiner Webseite hast, wirst du dieses Bild nicht alle zwei Wochen ändern. Weiters wird dieses Bild ist wahrscheinlich auch auf allen deinen Unterseiten angezeigt. Benutzt du kein Browser-Caching wird dieses Logo auf jeder Unterseite, die deine Besucher*in öffnet neu geladen. Das verursacht unnötigen Datenverkehr.

Wenn du Browser-Caching aktivierst, dann wird dieses Bild im Browser deiner Besucher*in zwischengespeichert. So muss das Bild nicht jedes mal von deiner Webseite neu geladen werden, sondern die Besucher*in speichert es einmal in ihrem Browser zwischen und kann es dann für jede Unterseite von dort abrufen.

Marketing

98. Tritt mit deinen Nutzer*innen in Kontakt 

Meine Nutzer*innen sind sehr hilfsbereit, wenn ich nach ihren Problemen frage. Da bekomme ich sehr oft ganz wunderbar brauchbare Antworten. Das Problem in der Vergangenheit war nur, dass ich mich nicht zu fragen getraut habe.

Deshalb möchte ich dich ermutigen mit deiner Zielgruppe oder deinen Kund*innen in Kontakt zu kommen.
Falls dir das sehr schwer fällt, frag' mal deine allerliebste Kund*in per E-Mail, ob sie dir diese oder jene Frage beantworten kann. Mit der Zeit wirst du sicherer werden und dich auch z.B. auf Facebook trauen eine Umfrage zu machen.

Für meine Webinare habe ich beispielsweise nach Themen gefragt, die meine Zielgruppe interessieren würde. Einige Themen habe ich schon als Vorschläge gebracht, doch abseits davon kamen noch viele andere Vorschläge. Trau' dich also 🙂 Mach' einfach! Tut gar nicht weh 😉

99. Versuche Content-Marketing nicht, wenn du kein Produkt hast, das du verkaufen kannst

Mittlerweile bin ich darüber hinweg und kann sehr gut dazu stehen, dass ich mein erstes Business an die Wand gefahren habe. Damals hatte ich weder Ahnung von meiner Zielgruppe, noch was sie braucht.

Und ich habe einen sehr großen Fehler gemacht, der mich damals dieses Business gekostet hat nämlich: Ich habe alle meine Inhalte verschenkt, während ich gleichzeitig kein Verkaufsprodukt hatte.

Deshalb hier meint Tipp: Auch wenn du noch eher am Anfang stehst und mit Content-Marketing starten möchtest, überlege dir, welches Ziel du hast und welches Produkt du verkaufen willst - und wenn es nur ein 9,90€ E-Book ist, ist das voll ok!
Aber hab' ein Produkt, dass du anbieten kannst.

100. Mach‘ deine Marketing-Aktivitäten messbar

Suchmaschinenoptimierung ist ohne Statistiken aus meiner Sicht schlichtweg sinnlos. Du kannst nicht optimieren, wenn du keine Klarheit darüber hast, wie deine Basis aussieht.

Ähnlich sehe ich es beim Marketing. Wenn du nicht evaluierst, welche deiner Blogartikel oder Angebote gut laufen, kannst du auch hier nicht optimieren. Marketing ist aus meiner Sicht ein Rad aus "testen - verbessern - testen - verbessern".

Mit dem WordPress-Plugin Pretty Links kannst du beispielsweise Tracking-Links erstellen, bei denen du dann siehst, wie oft sie geklickt wurden. Das ist sehr praktisch, um herauszufinden, woher deine Besucher*innen kommen.

101. Teste aus was deine Zielkund*innen mögen

Durch Tools wie Thrive Leads, Google Analytics oder Thrive Optimize hast du die Möglichkeit Splittests (A/B-Tests) zu machen. So kannst du verschiedene Inhalte gegeneinander testen.

Dadurch lernst du deine Zielgruppe besser kennen und erhöhst deine Conversionraten. In diesem Blogartikel erkläre ich dir, warum du unbedingt Splittests machen solltest und wie du mit Thrive Leads deinen ersten Test startest.

102. Achte darauf, dass deine Splittests repräsentativ sind

Du brauchst eine gewisse Anzahl an Besucher*innen und Conversions, damit dein Splittest aussagekräftig wird. Dein Splittest für ein E-Mail-Formular hat also keine Aussagekraft, wenn nur 10 Personen bei deinem Splittest mitgemacht haben. 

Um die Aussagekraft deiner Splittest festzustellen, kannst du dieses Tool hier nutzen: https://abtestguide.com/calc/. Es zeigt dir an, ob dein Splittest aussagekräftig ist oder nicht.

Generell gilt die Regel: "Je kleiner die Variation des Formulars ist, desto mehr Traffic und Conversions brauchst du, um einen aussagekräftigen Splittest zu erreichen."

103. Wenn du Inhalte verteilst, dann mach‘ es smart 😉

Nichts langweilt mich mehr als wenn ich in allen Social-Media-Kanälen zur gleichen Zeit den gleichen Inhalt sehe. Da folge ich meist dieser Person nur mehr auf einem Kanal.
Versteh' mich bitte nicht falsch, ich like gute Beiträge sehr gerne - nur wenn ich den gleichen Beitrag 4x am Tag sehe in verschiedenen Netzwerken, dann werde ich des likens müde, weil ich mir denke: "Ah, den habe ich heute eh' schon zwei mal geliked."

Deshalb achte ich auch selbst darauf, dass ich nicht zur gleichen Zeit in allen meinen Netzwerken beispielsweise den gleichen Blogartikel teile.

Ich hoffe dir haben meine Tipps geholfen!
Falls du Anregungen, Feedback oder Fragen hast, dann schreib' mir doch einen Kommentar 🙂
Lieben Gruß
Sara

Folge mir:

Sara

Ich heiße Sara Menzel-Berger und lebe mit meinem Mann zusammen mitten in Graz. De​n Ausblick aus unserer Wohnung auf den Schlossberg und die wunderbaren Sonnenuntergänge vor meinem Bürofenster liebe ich.

Neben meiner Arbeit als Technikelfe studiere ich Philosophie, genieße lange Spaziergänge ​durch den Wald und höre so oft es nur geht meine Musical-Songs.
Sara
Folge mir:
  • David Goebel sagt:

    Eine hammergeile Liste hast du da zusammen getippt. Respekt.

    Einziger Widerspruch von mir, du kannst auch ohne Produkte mit Content Marketing starten, solltest dann aber wenigstens Email Adressen einsammeln.

    Liebe sinnstiftende Grüße
    David

    • Sara sagt:

      Danke 🙂

      Ich hatte damals sogar E-Mail-Adressen eingesammelt – und nicht wenige. Aber nachdem ich ein Jahr lang kein Produkt hatte, waren es die Leute gewöhnt alles gratis zu bekommen.
      Vielleicht sollte ich den Zeitraum noch ergänzen. 🙂

      Liebe Grüße
      Sara

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