Sara Menzel-Berger

April 15, 2022

Du willst mit deinen Produkten die digitale Welt erobern? Dafür möchtest du aber auf einen kostspieligen Online-Shop und das händische Erstellen von Rechnungen verzichten? Dann zeige ich dir ein wertvolles Tool, mit dem all das zum Kinderspiel wird – CopeCart. 

Dank der vielen Funktionen des Resellers CopeCart kannst du Produkte wie Workshops, Online-Kurse oder andere digitale Produkte schnell und problemlos online verkaufen. Und ich verrate dir, wie das geht. 

Warum du einen Reseller in deinem Online-Business einsetzen solltest

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man Onlinekurse oder Coachings verkaufen kann. Selbst eine Rechnung zu legen ist eine Möglichkeit, PayPal ist eine Möglichkeit, Stripe, ein eigener WooCommere-Shop, ThriveCart oder eben Reseller wie Digistore24 oder CopeCart.

Der Vorteil an Resellern ist, dass du keine händischen Rechnungen legen musst und dass du dich nicht um die Umsatzsteuer, MOSS, Reverse Charge etc. kümmern musst. Das wird für dich übernommen.

Was ich (und viele meiner Kund*innen, darunter Steuerberater und Rechtsanwälte) zusätzlich genießen ist, dass ich nur eine oder zwei Auszahlungen pro Monat von meinem Reseller bekomme und somit meine Buchhalterin sehr viel weniger Arbeit hat. Denn sie muss nur 2 Rechnungen bearbeiten und nicht 50, wenn ich gerade wieder einen Kurs oder ein Programm launche.

Alles Wissenswerte rund um CopeCart

Modernste Technologie macht es möglich, dass man über das Online-Verkaufs- und Bezahlsystem CopeCart Produkte erstellen kann, und zwar innerhalb weniger Minuten. Dabei kann es sich um unterschiedlichste Arten von Produkten handeln – von E-Books und Onlinekursen über Versandartikel bis hin zu Dienstleistungen. Sind die Produkte einmal angelegt, läuft alles automatisiert ab. Das Super-Sorglos-Service von CopeCart reicht von der Zahlungsabwicklung über die Rechnungserstellung bis hin zum Affiliate-Management.

Kurzum, CopeCart für Produkt-Verkäufe zu benutzen, bringt die folgenden Vorteile mich sich:

  • Shop-Funktion ohne extra Verkaufsseite
  • einfaches Anlegen von Produkten
  • vielfältige Features
  • sichere Zahlungsabwicklung
  • zu 100 % datenschutzkonform

CopeCart Video-Tutorial

Keine Lust zu lesen? Im folgenden Video zeige ich dir in einer 40-minütigen Präsentation, wie du CopeCart Schritt für Schritt einrichtest.

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So kannst du in CopeCart digitale Produkte erstellen

Bevor du in CopeCart ein Produkt anlegen kannst, ist es notwendig, dass du dich registrierst. Ist das geschafft, brauchst du CopeCart nur mehr zu öffnen und du kannst starten. 

Also los geht’s: Wenn du die Startseite von CopeCart vor dir siehst, klicke rechts oben auf Neues Produkt, wähle den passenden Produkttyp aus und definiere einen passenden Produktnamen sowie -preis. Anschließend kannst du eine Leistungsbeschreibung festlegen und diese nach Belieben formatieren. Zum Schluss klickst du auf Produkt anlegen und der Erstellungsprozess kann beginnen. 

Ablauf des Erstellungsprozesses von CopeCart für digitale Produkte

Der erste Schritt, um in CopeCart ein Produkt zu erstellen, ist, ein Produktfoto auszuwählen. Denn ohne Bild wird das Produkt nicht freigegeben. Mein Tipp an dich: Erstelle dir beispielsweise in Canva eine Grafik in der Größe 740 x 500 Pixel, die du dir herunterlädtst und hinterher per Drag and Drop in CopeCart reinkopierst. Und bitte keinesfalls vergessen, rechts oben auf Speichern zu klicken, andernfalls geht das Bild wieder verloren. 

Wenn du danach auf der Übersichtsseite weiter nach unten scrollst, kannst du in CopeCart beim Produkt-Erstellen auch Tags vergeben, um deine Produkte zu kategorisieren. Direkt unter der Tag-Funktion hast du außerdem die Möglichkeit, eine Datei hochzuladen. Einfach den Copyright-Bestimmungen von CopeCart zustimmen und die gewünschte PDF-Datei oder ein E-Book hochladen – ganz ohne Mehrkosten. Ebenfalls freiwillig sind die Features Upsell-Funnel, um ähnliche Produktvorschläge einzublenden, und die Dankesseite.

Die nächsten Schritte betreffen jeweils Optionen, die du nutzen kannst, aber nicht musst. So kannst du beispielsweise die Verfügbarkeit festlegen. Verkaufst du etwa Coachings oder Druckwaren, kannst du so die Stückzahl begrenzen, während du bei Online-Kursen als Verfügbarkeit unbegrenzt auswählen kannst. Zudem ist es möglich, unter Produktoptionen in CopeCart, das Produkt an die Käufer anzupassen: zum Beispiel die Größe von T-Shirts. Auch der Zeitraum, in dem das Produkt verfügbar sein soll, kann definiert werden, genauso wie passende Add-on-Produkte. 

Zahlungs- und Rechnungs-Features in CopeCart

Zunächst kannst du auswählen, ob Preisangaben in brutto oder netto angezeigt werden. Zusätzlich gibt es die Option, Gutscheine zu erlauben sowie kostenlose Testzeiträume. Bei größeren Produkten kannst du dich auch für verschiedene Zahlungspläne entscheiden – Einmalzahlung, Ratenzahlung, Abonnements.

Bei den Bezahlarten sind je nach Zielland PayPal, Sofort-Überweisung, Sepa-Lastschrift, Rechnung und Google bzw. Apple Pay möglich, wobei du dir aussuchen kannst, welche Zahlungsweisen du zulassen möchtest. Freie Wahl hast du ebenfalls bei der Rückgaberegelung, Länderbeschränkung und beim Kundentyp (Privatperson oder Unternehmen). Auch Nachrichten kannst du in CopeCart beim Produkt-Erstellen schnell und einfach hinzufügen, für den Fall, dass jemand aus einem Land bestellen möchte, in das du nicht lieferst. So kannst du Interessenten als Alternative Ersatzprodukte anbieten.

Welche Informationen du von Käufern benötigst, kannst du unter Daten zur Vertragserfüllung auswählen und welche Ansicht die Bestellung haben soll unter Bestellformular. Letzte Käufe und ein Pop-up mit einem Timer können auch angezeigt werden: z. B. „Dein Produkt ist noch für 15 Minuten im Warenkorb gespeichert.“

In CopeCart können bei Produkten auch Partnerprodukte aktiviert werden, wodurch Business-Partner durch sogenannte Affiliates eine Provision erhalten. Die URLs für Affiliates können manuell erstellt oder automatisch generiert werden. Partnerschaften können auch über das Joint-Venture-Feature geregelt werden. Dieses Feature dient dazu, Beteiligungs-Prozente festzulegen, wenn du ein in CopeCart ein Produkt erstellst, das du gemeinsam mit Partner kreiert hast.

In CopeCart hast du zudem die Möglichkeit, Schnittstellen zu anderen Anbietern zu integrieren und Benachrichtigungen einzustellen. Letzteres bezieht sich auf E-Mails nach dem Kauf, bei Rückgabe, fehlender Ratenzahlung oder Kündigung. Am Ende findest du dann noch eine Checkout-Vorlage, in der du eine Newsletter-Anmeldung regeln kannst.

WICHTIG: Zum Schluss bitte nicht vergessen, alle Einstellungen zu speichern und das Produkt zu aktivieren!

Eine Schnittstelle in CopeCart einrichten zu WordPress mit dem Plugin Thrive Automator

Wenn du ein CopeCart-Produkt mit einem externen Anbieter verknüpfen möchtest, sprich eine Schnittstelle einrichten möchtest, musst du auf der linken Seite ganz unten auf Einstellungen und dann auch IPN-Anbindungen klicken.

Zwar kannst du Schnittstellen zu verschiedenen Drittanbietern herstellen, ich zeige dir hier, wie du CopeCart mit WordPress bzw. Thrive Apprentice verbindest. 

Dafür klickst du als Erstes unter IPN-Anbindungen auf Neue Integration, wählst Generic aus und fügst einen Namen hinzu. Gleich darauf scheint eine Benachrichtigungs-URL auf, die im Thrive Automator zu erstellen ist.

Deshalb wechselst du von CopeCart zu WordPress und klickst links unter Thrive Dashboard auf Thrive Automator. Dort erstellst du einen Incoming Webhook, wählst diesen als Trigger aus und kopierst die generierte URL.

Anschließend gehst du wieder zurück zu CopeCart, fügst die aus WordPress kopierte URL ein und gibst daraufhin ein Kennwort deiner Wahl ein. Dann wählst du beim Integrationstyp entweder Integration zur Vertragserfüllung, damit deine Nutzer die Zugangsdaten für den Online-Kurs erhalten, oder Newsletter-Integration aus. Als Letztes aktivierst du noch die Verknüpfung rechts oben und speicherst die Änderungen ab.

Wenn du wieder auf der Seite mit den IPN-Anbindungen bist, scheint dort deine Verknüpfung zwischen CopeCart und WordPress bzw. Thrive Apprentice auf.

Als nächstes ist es wichtig, den Webhook beim CopeCart-Produkt zu hinterlegen. Das heißt, du öffnest erneut dein digitales Produkt und scrollst zum Feature Schnittstellen, klickst die neu erstellte Schnittstelle an und speicherst alles ab. So kannst du sicherstellen, dass die Verknüpfung hinterlegt ist.

Um zu überprüfen, ob in CopeCart beim Produkt-Erstellen die Schnittstelle richtig integriert wurde, machst du einen Test. Dafür musst du wieder raus aus CopeCart und zu WordPress wechseln. Im Thrive Automator klickst du auf Listening.

Sollten dort noch keine Daten zu finden sein, ist es notwendig auf Listening zu klicken und einen Testkauf bei CopeCart durchzuführen.

Danach sollten im Thrive Automator alle Daten zu finden sein. Bei diesen ist lediglich darauf zu achten, dass unter dem Punkt Buyer-E-Mail-AdresseE‑Mail ausgewählt ist.

Der nächste Schritt ist, dass du in WordPress einen neuen Benutzer anlegst, wobei du Vor- und Nachname aus den Webhook-Informationen aus CopeCart übernehmen kannst. Daraufhin kannst du auch neuen Nutzern Zugriff auf dein Produkt gewähren.

Zum Schluss wäre es noch ratsam, wenn du in der Spalte ganz oben einen passenden Titel hineinschreibst, und zwar einen, der das Produkt beschreibt und den du auch nach einem halben Jahr noch zuordnen kannst. Dann klickst du auf safe and finish und die Anbindung ist fertig eingerichtet.

Zuallerletzt bietet es sich an, noch einmal einen Testkauf zu machen, sodass du dir wirklich sicher sein kannst, dass alles geklappt hat.

Mein Fazit: Die Vorteile von CopeCart im Gegensatz zu Digistore24

  • Die Shop-Funktion

    Ein großer Vorteil von CopeCart ist die Shop-Funktion. Dadurch können mehrere Produkte gleichzeitig gekauft werden. Das gefällt mir sehr.
  • Keine extra Verkaufsseiten

    Weiters braucht man keine extra Verkaufsseite, sondern es reicht eine Produktbeschreibung und ein Bild. Dadurch ist man viel schneller im Erstellen der Produkte als etwa bei Digistore24
  • Direkte Downloads von PDFs, EBooks und anderen Dateien

    Und dass PDFs oder EBook direkt hochgeladen werden können zum Produkt, ohne, dass man dafür extra bezahlt. Das ist auch eine Serviceleistung, die ich echt gut finde.

Tipp: Du willst geballtes Technik-Know-how in Kombination mit einer wertschätzenden, hilfreichen Community? Dann komm in meinen Technikelfen-Tribe– ich freue mich auf dich!

Über die Autor*in

Sara Menzel-Berger

Hey, ich bin die Technikelfe 😊

Wenn ich nicht gerade meine Tribies dabei begleite ihre Webseite auf Vordermann zu bringen, dann liebe ich es zu wandern, zu tanzen oder mich in einer Fantasy-Geschichte zu verlieren.

Mit Kaffee kann ich leider gar nichts anfangen, dafür mag ich Tee umso lieber. Wenn du mir eine Freude machen möchtest, dann schickst du mir Zutaten für Cocktails. Denn andere alkoholhaltige Getränke kann ich nicht ab 😅

Wenn Zeit bleibt, dann sehe ich unheimlich gerne Serien und Filme an oder bin in Computerspielen aufzufinden. Am liebsten mag ich dabei Witcher 3, Assassins Creed, die erste Staffel von Altered Carbon, die erste Staffel von Bridgerton, Wonder Woman, Dr. Strange und Deadpool.
Und ja, ich kann das immer wieder von vorne machen 😂🤣
Also Dr. Strange habe ich bisher bestimmt und die 50 mal gesehen...

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