Stefan Scheel

Oktober 17, 2022

Gastbeitrag von Stefan Scheel

Online Geld zu verdienen ist der Traum vieler Menschen, die sich mit einem eigenen Blog an die Öffentlichkeit wagen, auf Instagram tiefe Einblicke in ihren Alltag geben oder einen eigenen Shop eröffnen.

Es ist ein Weg, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, während man etwas tut, das man liebt und seine Leidenschaft mit der Welt teilt. Aber es ist nicht immer leicht, online Geld zu verdienen.

Es erfordert harte Arbeit, Hingabe und die Bereitschaft, sich selbst ins Rampenlicht zu stellen. Aber wenn du bereit bist, dich anzustrengen, kannst du mit deinen Online-Aktivitäten ein anständiges Einkommen erzielen.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, vom Verkauf von Produkten und Dienstleistungen bis hin zu Werbung und Affiliate Marketing. Und wenn du wirklich erfolgreich bist, kannst du sogar ein Vollzeiteinkommen mit deiner Online-Tätigkeit erzielen. 

Eine der einfachsten und seit vielen Jahren etablierten Methoden, um diesen Traum wahr werden zu lassen, ist Affiliate Marketing.

Die gute Nachricht: Mit dem Affiliate Marketing zu starten ist nicht schwer. Ganz im Gegenteil gehört es zu den Online-Einnahmequellen, die sich am einfachsten umsetzen lassen. 

In diesem Beitrag verrate ich dir 4 Affiliate-Marketing-Beispiele, die vor Augen führen, wie einfach auch du mithilfe dieser Methode deine Inhalte monetarisieren kannst.

Was das Geniale an Affiliate Marketing ist

Geld verdienen mit dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, ohne diese selbst anbieten zu müssen. Dieser einfache und zugleich geniale Gedanke steht hinter Affiliate Marketing. Genauer empfiehlst du deinen Leser:innen fremde Produkte und erhältst, sofern ein Verkauf durch diese Empfehlung zustande kommt, eine Provision.

Nicht nur der theoretische Gedanke ist jedoch genial. Auch die technische Umsetzung ist simpel. Du erhältst einen individuellen Link, der nach einem Klick ein Cookie setzt. Mithilfe dieses Cookies kann ein späterer Verkauf zweifelsfrei dir zugeordnet werden.

Kurzum: Deine ganze Arbeit besteht darin, ein Partnerprogramm zu finden, einen Link auf deiner Website oder deinem Social-Media-Profil einzubauen und schon kannst du als Affiliate-Geld verdienen.

Anhand vier praktische Affiliate Marketing-Beispiele aus der Praxis möchte ich dir zeigen, wie das Profis machen und dir außerdem Inspirationen für deine eigenen Projekte geben.

Beispiel 1: Der Blogger als Affiliate

Der wahrscheinlich simpelste Weg, um Affiliate Marketing in der Praxis umzusetzen, ist das Einbauen entsprechender Links in einem Blog-Beitrag.

Ein Beispiel: Stell dir vor, du bist Reiseblogger und schreibst regelmäßig Beiträge über deine Abenteuer. Ein passender Artikel könnte den Titel tragen „Diese Utensilien sollte jeder Back-Packer im Rucksack haben“. Hier könntest du die Gegenstände beschreiben, die auf keiner deiner Reisen fehlen dürfen und direkt einen Link zu einem Online-Shop wie Amazon setzen.

Genau wie beschrieben macht das zum Beispiel der Blog Cruisetricks, der die besten Bücher zum Thema Kreuzfahrten empfiehlt und zugleich einen Link zu Amazon setzt. 

Da nahezu jeder Produkthersteller auch ein Affiliate-Programm anbietet, lässt sich auch wirklich jeder Blog auf diese Weise monetarisieren. 

Beispiel 2: Der Influencer als Affiliate

Die Fähigkeit von Influencern, durch Affiliate Marketing Umsätze zu generieren, hat sich als beliebtes Modell für Online-Unternehmen etabliert. Indem sie Produkte direkt in Einführungsvideos oder subtil in Tutorials empfehlen, können Influencer auf diskrete Weise erhebliche Umsätze erzielen.

Auch die Platzierung von Affiliate-Links in den Profilbeschreibungen ist eine gute Möglichkeit für Influencer, Einnahmen zu erzielen. Fitnessfaktzum Beispiel hat myprotein.de in seiner Beschreibung mit einem Gutscheincode versehen und kann so Einnahmen erzielen, während seine Follower sparen können.

Letztendlich ist das Influencer-als-Affiliate-Modell ein Gewinn für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.

Der Vorteil beim Influencer-Affiliate-Marketing ist die Tatsache, dass bereits Vertrauen zur Zielgruppe aufgebaut ist, was definitiv förderlich bei der Produktvermittlung ist.

Beispiel 3: Der eigene Affiliate-Shop

Wenn die meisten Menschen an Online-Shopping denken, stellen sie sich vor, dass sie auf eine Website wie Amazon oder eBay gehen und etwas von einem Unternehmen kaufen, das sie kennen.

Es gibt jedoch noch eine andere Art des Online-Shoppings, das sogenannte Affiliate Marketing, das die Einrichtung kompletter Online-Shops ermöglicht, die nicht immer sofort als solche zu erkennen sind.

Diese Partnershops bieten in der Regel eine Vielzahl verschiedener Produkte von unterschiedlichen Unternehmen an und erhalten eine Provision für alle Verkäufe, die sie tätigen.

Ein Beispiel hierfür ist canopy.co.

Hand aufs Herz: Wenn nicht sehr prominent im Kopfbereich der Seite der Passus „Canopy is Amazon, curated“ zu finden wäre, hättest du diesen Shop im ersten Moment wohl kaum als Affiliate-Marketing-Plattform identifiziert, sondern einen „echten“ Online-Shop dahinter vermutet. Erst mit dem Einleiten des Verkaufsprozesses wird diese Tatsache schlussendlich klar. 

Auch wenn der Affiliate-Shop sicherlich zu den erfolgversprechendsten Methoden des Affiliate Marketings gehört, da hier ausschließlich Nutzer angezogen werden, die bereits ein hohes Kaufinteresse besitzen, ist es zugleich die anspruchsvollste. Das gilt insbesondere wegen der technischen Umsetzung, die definitiv Know-how und Fachkenntnisse erfordert.

Beispiel 4: Bewerbe Onlinekurse als Affiliate

Du könntest auch eine Plattform aufbauen, bei der du Online-Kurse als Affiliate bewirbst. Ein gutes Affiliate Marketing-Beispiel für Online-Kurse ist edukatico.org, hier werden aus vielen verschiedenen Themenbereichen Kurse kurz vorgestellt.

Als Partner kannst du dabei helfen, Online-Kurse zu bewerben und für jeden verkauften Kurs eine Provision erhalten. Das ist eine großartige Möglichkeit, ein Einkommen zu erzielen und gleichzeitig anderen dabei zu helfen, neue Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben.

Es gibt viele Online-Kurse, also kannst du Kurse bewerben, die deinen Interessen und Kenntnissen entsprechen. Wenn du dich zum Beispiel für Gartenarbeit begeisterst, könntest du einen Online-Kurs über Gartentechniken anbieten. Oder wenn du Erfahrung mit Webdesign hast, könntest du einen Online-Kurs über die Grundlagen des Webdesigns bewerben.

Als Partner kannst du eine wichtige Rolle bei der Förderung der Online-Bildung spielen und anderen helfen, neue Fähigkeiten zu erlernen.

Was kannst du aus diesen Beispielen lernen?

Affiliate Marketing ist nicht nur simpel, sondern bietet außerdem Spielraum für Kreativität. Affiliate-Links lassen sich an den unterschiedlichsten Stellen einbauen, vom Facebook-Post über eine Smartphone-App bis hin zur Marketing-E-Mail. Diese Wandelbarkeit macht es möglich, dass du jede Zielgruppe und jedes Projekt so monetarisierst. Dabei ist Affiliate Marketing herrlich dezent und deutlich defensiver als zum Beispiel Werbeanzeigen.

Probiere es doch einfach aus. Es finden sich garantiert spannende Affiliate-Programme mit tollen Produkten, die deiner Zielgruppe einen großen Mehrwert bieten.

Über den Autor

Stefan Scheel

Als SEO Experte konnte Stefan Scheel schon vielen dabei helfen, ihren eigenen Blog zu starten. Wenn du lernen möchtest, wie du deinen eigenen Blog beginnen und mit Affiliate Marketing dein eigenes Geld verdienen kannst, besuche doch meine Seite Ischtvan.de

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