Tipp 41-60 von 101+ Tipps für den Erfolg deiner WordPress-Webseite | Technikelfe

Tipp 41-60 von 101+ Tipps für den Erfolg deiner WordPress-Webseite

Sicherheit

Und weiter geht's mit dem Thema Sicherheit:

41. Mach‘ ein Backup

Ich habe schon sehr früh gelernt, dass Backups eine Menge Zeit und Arbeit sparen. Deshalb habe ich von Anfang an darauf geachtet bei jeder meiner Webseiten ein wöchentliches Backup zu machen. Gerne verwende ich dafür das Plugin UpdraftPlus.

Falls deine Webseite nämlich einen Fehler zeigen sollte oder abstürzt, dann hast du ein Backup in der Hinterhand und kannst dieses einspielen. So sparst du dir nicht nur Zeit, sondern auch viele Nerven!

42. Speichere deine Backups einmal im Monat auf eine verschlüsselte, externe Festplatte

Da ich meine Backups per FTP auf meinen Server spiele, speichere ich mir einmal im Monat alle Backups auf eine verschlüsselte externe Festplatte. Falls auf meinem Webspace also mal eine Datei fehlt, habe ich trotzdem noch alle Daten um meine Webseiten wiederherstellen zu können.

43. Teste, ob dein Backup wirklich funktioniert

Es lohnt sich durchaus, dass man ein Mal testet, ob ein Restore - also das Einspielen deines Backups - auch wirklich funktioniert. Dadurch weißt du dann, dass deine Backups im Ernstfall zur Verfügung stehen und gleichzeitig kennst du auch schon den technischen Ablauf, sollte es wirklich mal ernst werden.

Du musst dir dann nicht in der Stress-Situation auch noch den technischen Ablauf aneignen, sondern du weißt schon wie du vorgehen musst. Das lässt dich in der Situation ruhiger bleiben und versetzt dich nicht zusätzlich noch in Stress.

44. Halte dein WordPress immer aktuell

Genau so wie du deine Plugins und Themes immer aktuell halten solltest, braucht auch WordPress selbst immer wieder Updates. Vor allem Updates, die Sicherheitslücken beheben, solltest du umgehend installieren.

Eine Übersicht über alle Veröffentlichungen der verschiedenen WordPress-Versionen findest du hier: https://de.wordpress.org/download/releases/

45. Räume regelmäßig deinen Webspace auf

Wenn du auf deinem Webspace ungenutzte, alte WordPress-Installationen "herumliegen" hast, dann lösche diese. Sie sind zum einen ein Sicherheitsrisiko und zum anderen verbrauchen sie Speicherplatz. 

46. Lösche Benutzer, wenn sie nicht mehr gebraucht werden

WordPress-Benutzer, die nicht mehr gebraucht werden, kannst du einfach löschen. Ungebrauchte Benutzer - vor allem wenn sie schwache Passwörter benutzen - können ein Sicherheitsrisiko darstellen. Markus Zarte zeigt es in seiner Liste auch als Fehler auf, wenn ungebrauchte Benutzer aktiviert bleiben.

Bilder

Bilder spielen für Webseiten eine große Rolle. Du kannst sie nicht nur unterstützend für deine Suchmaschinenoptimierung verwenden, sondern sie lockern auch deine Inhalte auf und lösen im besten Fall Emotionen bei deinen Nutzer*innen aus. Worauf du bei Bildern für deine Webseite achten solltest, beschreibe ich dir in diesem Abschnitt.

47. Gib deinen Bildern die richtigen Maße

Bilder sollten von den Maßen her, weder zu groß noch zu klein sein. Sind sie zu klein werden sie pixelig angezeigt, sind sie zu groß muss deine Nutzer*in mehr Daten laden als notwendig wäre.
Finde deshalb die Bildmaße heraus, die für dein WordPress-Theme passen und schneide die Bilder passend dafür zu.

48. Beschreibe deine Bilder mit alt-Texten

Google ist zwar schon recht schlau, aber in Bezug auf Bilder verlässt sich die Suchmaschine noch gern auf alt-Texte. Das sind Texte, die den Inhalt deines Bildes beschreiben. Eintragen kannst du diese alt-Texte direkt in deiner WordPress-Mediathek.
Falls du in dieses Thema gerne näher einsteigen würdest, kannst du meinen kostenlosen SEO-Minikurs besuchen. Dort erkläre ich dir in einer bebilderten Anleitung wo die alt-Texte hingehören.

49. Achte auf die Dateigröße deiner Bilder

Nicht nur die richtigen Maße deiner Bilder sind wichtig, sondern auch die Dateigröße. Gehe auch hier nach dem Grundsatz "So groß wie nötig, so klein wie möglich." vor. Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop, Darktable oder Krita können dir dabei helfen. Auch Online-Programme wie Tiny PNG oder Optimizilla unterstützen dich dabei.

50. Räume regelmäßig deine Mediathek auf

Meistens probiere ich 5-6 verschiedene Bilder für einen Blogartikel aus und eines davon verwende ich dann. Das heißt ich habe dann 4-5 Bilder in meiner Mediathek, die ich nicht benötige. Als ich zu bloggen begonnen habe, war mir das egal - "Das sind ja nur 4, 5 Bilder." dachte ich mir. Ja, wenn du dann aber 100 Blogartikel hast, dann sind das 400-500 Bilder, die deine Mediathek "verstopfen". 

Deshalb habe ich mir mittlerweile angewöhnt alle Bilder, die ich nicht mehr brauche auch sofort wieder zu löschen. Es wird dadurch nicht nur meine Mediathek übersichtlicher, ich brauche auch weniger Speicherplatz auf meinem Webspace.

51. Benenne deine Bilder vor dem Hochladen richtig

Dieser Tipp hilft dir nicht nur bei der Suchmaschinenoptimierung, sondern auch beim Suchen in deiner Mediathek. Wenn du mal 1000 Bilder in deiner Mediatek hast und du suchst ein spezielles, dann wirst du dankbar dafür sein, dass dieses Bild nicht den Namen "32425oiwe234.jpg" hat, sondern du es mit "logo-technikelfe-weiss.png" beschriftet hast.

52. Smush nutzen

Zusätzlich zu den "händischen" Optimierungen nutze ich gerne noch das Plugin "Smush". Das Plugin holt noch mal den letzten Rest an Optimierung raus, der für deine Bilder möglich ist.

53. Beachte Nutzungsrechte und Copyright-Angaben

Beachte gleich von Anfang an die Nutzungsrechte deiner Bilder, vor allem, wenn du mit Bilder-Plattformen arbeitest. Ich mache mir zum Bild dazu immer gleich eine Notiz (also eine Textdatei) wo ich das Bild her habe (also ich notiere mir die Quelle), unter welcher Lizenz es steht und welche Angaben ich zum Bild dazu machen muss.

Wenn ich ein Bild von einer "kostenlosen" Bilderplattform verwende, mache ich mir immer zusätzlich noch einen Screenshot auf dem das Bild, das angegebene Urheberrecht, das Datum und die Uhrzeit zu sehen sind. Diesen Screenshot speichere ich mir direkt zum Bild dazu. So habe ich alle Informationen beisammen. Sollte also wirklich mal eine Abmahnung bei mir eintrudeln (was ich nicht hoffe), dann kann ich auf diese Informationen zurückgreifen.

54. Überlege dir eine „Bildsprache“

Eine einheitliche Bildsprache erhöht den Wiedererkennungswert für deine Benutzer*innen. Überlege dir also - wie bei dem Design deiner Webseite - welche Farben, Schriftarten und Filter, du für deine Bilder verwenden möchtest.

Sichtbarkeit

55. Sei du selbst und zeig‘ dich

Das ist ein Punkt, den ich selbst noch üben muss. Die größte Überwindung war es, auf meiner alten Webseite ein Foto von mir herzuzeigen. Da brauchte ich damals einen kräftigen Schubs meiner Mentorin. Bis ich dann danach merkte "Hey, es tut gar nicht weh!". Aber ich musste mich überwinden, meine Angst beiseite lassen und es ausprobieren.

Ich kann dich in diesem Punkt nur ermutigen es einfach zu tun. Überwinde deine Angst und zeig' dich. Die Webseite ist dafür finde ich ein guter Anfang. Denn das ist dein Platz, deine Spielwiese (im Gegensatz zu den sozialen Medien, wo es schon mal zu einem rauheren Ton kommen kann).

56. Arbeite mit anderen zusammen und suche dir Kooperationspartner

Gerade wenn du einen Blog hast, bietet es sich an, dass du beispielsweise um Gastartikel fragst, oder Gastartikel anbietest. Kooperationen können aber auch ganz anders aussehen. Ich habe beispielsweise in meinem Netzwerk Partner*innen, die mir auf Facebook helfen meine Inhalte zu verteilen. Wir haben ähnliche Zielgruppen und so können wir uns gegenseitig helfen Reichweite zu gewinnen. Solche Kooperationen funktionieren langfristig aber nur, wenn wirklich beide Seiten engagiert dabei sind, also beide geben UND nehmen.

57. Mach‘ bei Blogparaden mit

Blogparaden sind eine wunderbare Möglichkeit mit anderen Menschen in Verbindung zu gehen und sich zu einem gemeinsamen Thema auszutauschen. Trau' dich deine Meinung zu einem Thema zu sagen, auch wenn du glaubst du wirst dafür einen Shitstorm ernten. Meistens passiert das nicht, weil es immer Menschen gibt, die sich von deiner Seite der Geschichte angesprochen fühlen.

58. Rufe selbst Aktionen ins Leben, an denen sich andere beteiligen können

Viele Menschen sind begeistert, wenn du Blogparaden, Interviews, Blogartikelreihen oder ähnliche Formate startest. Also ich bin zumindest begeistert, wenn ich eine Blogparade finde, die zu mir passt und bei der ich mitmachen kann oder wenn ich um ein Interview gebeten werde.

Solche Aktionen bringen dir Aufmerksamkeit, können deine Expertise stärken, können deine Positionierung klarer machen oder man kann einfach verschiedene Sichtweisen zu einem Thema sammeln. Durch die Verbindung mit anderen und dadurch, dass jede* teilt, gewinnst du meist auch ein wenig an Reichweite.

59. Poste deine Blogartikel regelmäßig in den Social Media Kanälen

Nach wie vor vergesse ich oft meine Blogartikel auch auf Social-Media zu teilen. Einfach weil mein Tagesgeschäft mich in Schach hält. Deshalb habe ich mir mittlerweile angewöhnt die Planungsfunktion von Facebook zu nutzen. So kann ich auch immer wieder ältere Blogartikel hochholen.

Weiters habe ich in meinem Trello-Board Kärtchen an den Tagen, wo ich weiß, dass es Gruppenaktionen gibt. In manchen Facebook-Gruppen kann man nämlich seine Blogartikel und kostenlosen Angebote einmal in der Woche zeigen. Diese Aktionen nutze ich auch gerne um mit anderen in Kontakt zu kommen und mir ihre Themen anzuschauen.

60. Überprüfe deine Zahlen regelmäßig

Werte mit Google Analytics oder Matomo regelmäßig aus, wie viele Leute auf deine Webseite kommen. Nur so kannst du einen Trend erkennen und weißt, ob deine Bemühungen auch wirklich Früchte tragen. Ich schaue mir meine Statistiken gerne einmal in der Woche an und vergleiche sie mit den vorherigen Wochen. Die wichtigsten Zahlen habe ich in einer Excel-Tabelle eingetragen, dass ich die Veränderungen erkennen kann.

Mit der Zeit entwickelst du auf diese Weise ein Gespür dafür, wann ein Blogartikel oder ein Social-Media-Post richtig gut läuft und wann nicht.

Ich hoffe diese Tipps haben dir weitergeholfen.
Hab' einen tollen Tag!
Sara

Folge mir:

Sara

Ich heiße Sara Menzel-Berger und lebe mit meinem Mann zusammen mitten in Graz. De​n Ausblick aus unserer Wohnung auf den Schlossberg und die wunderbaren Sonnenuntergänge vor meinem Bürofenster liebe ich.

Neben meiner Arbeit als Technikelfe studiere ich Philosophie, genieße lange Spaziergänge ​durch den Wald und höre so oft es nur geht meine Musical-Songs.
Sara
Folge mir:
>