Mit dem ganzen KI-Drumherum und allen Website-Buildern, die es mittlerweile am Markt gibt, habe ich zwischenzeitlich ein bisschen gezweifelt, ob WordPress noch die richtige Plattform für meine Webseiten ist. Aber je mehr ich mich in diverse Builder eingearbeitet und je mehr KI-Tools ich kennengelernt habe, desto überzeugter bin ich von WordPress 🥰
Warum das so ist, fragst du dich? Hier 7 Gründe
#1 WordPress ist flexibel
Egal ob ich gerade ein Event-Plugin brauche, ein Plugin, das mir eine Lernplattform baut oder einen Blog – WordPress ist so flexibel, dass ich alles umsetzen kann, was ich möchte. Diese Flexibilität auch im Nachhinein noch Komponenten hinzuzufügen, ist für mich genial.
Bei Page-Buildern bin ich immer sehr schnell an Genzen gestoßen, dass sich Farben nicht ändern ließen, dass es Funktionen dort gar nicht gibt oder dass man plötzlich in einen höheren Tarif upgraden muss, damit man eine Mini-Funktion verwenden kann. Das geht mir nicht nur auf die Nerven, sondern schränkt mich einfach in meiner Kreativität und Freiheit ein.
#2 Marketing-Herzstück
Letztens habe ich wieder mal eine Facebook-Werbung gesehen, wo ganz groß beworben wurde, dass man gar keine Webseite mehr braucht, sondern nur Social Media. Und jetzt rate mal, wo man die E-Mail-Adresse eingeben musste, um die Infos über diese Strategie zu bekommen? Richtig auf einer Webseite.
Solche Werbeanzeigen führen sich also selbst ad absurdum…
Ich betrachte meine Webseite als Marketing-Herzstück und nicht nur meine Werbeanzeigen verlinken darauf, sondern auch Google spielt meine Blogartikel gerne aus. Ich kann auch ganz genau sehen wie viele Besucher*innen ich bekomme und was auf meiner Webseite passiert 👏🏻
Wenn ich nur Social-Media-Accounts hätte, dann wäre ich komplett von diesen Plattformen abhängig. Durch WordPress behalte ich mir meine Unabhängigkeit und kann bei Bedarf meine Marketing-Strategie anpassen.
#3 Weil ich den Community-Gedanken super gern mag – Open Source ist einfach genial
WordPress ist eine Open Source Software. Das bedeutet, dass nicht nur eine Firma daran arbeitet (wie z.B. bei Microsoft oder Apple), sondern die Software von ganz vielen Menschen mitgestaltet wird. Das System wird also von einer Community an Menschen weiterentwickelt. Das führt nicht nur dazu, dass sinnvolle Änderungen und Erweiterungen programmiert werden, sondern auch, dass der Code komplett kostenlos einsehbar und nutzbar ist.
#4 SEO-freundlich
Bei Website-Buildern wird oft damit geworben, dass sie SEO-freundlich wären. Wenn man dann aber diese Plattformen näher anschaut, dann kann man maximal die Google Search Console verbinden und ein paar Meta-Daten eintragen.
Bei WordPress hingegen kann man die Inhalte wirklich für Suchmaschinen – und somit auch KI-Tools wie ChatGPT oder Perplexity – optimieren. Angefangen bei sinnvollen URL-Strukturen, über Strukturierte Daten bis hin zu Plugins, die uns direkt bei der Gestaltung der Inhalte helfen kann man in WordPress alles optimieren.
#5 Super viel Support und eine riesige Community
Durch die große Verbreitung von WordPress gibt es viele Menschen, die sich mit dem System auskennen. Dadurch bekommt man sehr schnell und guten Support, wenn man mal ein Problem hat. Man kann am Anfang super viel über Youtube-Videos lernen, wenn man sich selbst einarbeiten möchte und findet sehr schnell Dienstleister*innen, die eine Webseite weiter betreuen oder warten können. Das ist bei anderen Systemen, die weniger bekannt sind, sehr viel schwieriger.
#6 Ich bin Inhaberin meiner Daten
Das ist ein seeeehr großer Faktor für mich, dass ich alle meine Daten selbst in Händen halte. Würde man ein externes System kündigen, dann kann man zwar die Daten auch exportieren, aber in vielen Fällen muss man einzeln jedes Bild herunterladen. Bei 2 Blogartikeln mag das noch gut funktionieren. Aber wenn es dann an die 200 Blogartikel und 100 Seiten geht, ist solch ein händisches „Wiederbekommen“ der Daten einfach nur ein Zeitfresser und mühsam. Ja, das weiß ich aus eigener Erfahrung, weil ich das für Kund*innen in der Vergangenheit übernehmen durfte.
#7 Datenschutz
Bei vielen Website-Buildern ist es so, dass man amerikanische Server im Hintergrund stehen oder die Cookie-Banner-Richtlinien gar nicht erfüllt werden. Um möglichst datenschutzkonform agieren zu können, ist WordPress eine super Möglichkeit, weil du eben auch das System in der Hand und somit entsprechend anpassen kannst.
Auch Zusatzeinstellungen wie Anpassungen für deine E-Mails, damit Newsletter authentifiziert versendet werden können, sind nicht bei jedem Website-Builder möglich. Hier genieße ich mein eigenes Hosting von WordPress sehr, weil ich alle Einstellungen zur Verfügung habe, die ich brauche.
Was sind deine Gründe, dass du WordPress verwendest?
Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!
Herzlichst,
Sara